Landwirtschaft

Unser Landwirtschaftsbetrieb besteht vor allem aus Milchproduktion. Die umliegenden Wiesen werden als Weide und zum Futterbau (Heu und Gras-Silage) gebraucht.

DSC_0431.jpg

Von unseren insgesamt 14 Kühen haben fast alle eine Schwester, Mutter, Grossmutter, Tochter, Enkelin oder Tante in der Herde. Die meisten unserer Kühe gehören zur Rasse „Brown Swiss„, drei sind Holsteiner. Wie wir zu den für die Region untypischen Holsteinern gekommen sind? Das war so: 2005 gewann unser ältester Sohn bei einem Wettbewerb ein Kalb; die Krona Bianca. Sie ist mittlerweile unsere älteste Kuh. 12 Kälber hat sie geboren (1 x Zwillinge) Enkelin Lieselotta und Urenkelin Limba stehen bei uns im Stall. Lieselotta ist der Liebling von unserem jüngsten Sohn. Deshalb 😉

Wir haben einen Weidebetrieb: Unsere Kühe sind während der Vegetationszeit draussen und wenn es das Wetter zulässt sogar Tag und Nacht.

Das Betriebseigene Futter wird ergänzt mit Produkten aus dem Inland wie Maissilage (Energielieferant aus dem Haslital), Salz und Mineralstoffen, Rapskuchenmehl (eiweissreiches Abfallprodukt aus der Rapsölherstellung) und Weizenkleie.

Milchtank.pngDie Milch wird von der Molki Meiringen ab Hof abgeführt und zu regionalen Köstlichkeiten weiter verarbeitet.

 

 

 

 

Kälber an der Milchbar Kälberkindergarten

Kälber im Iglu

Die Kälber bleiben bei uns bis es Zeit ist für die Sommerferien auf der Alp „klein Reichenbach“.

Vor und nach der Alpzeit bringen wir die (vierbeinigen) Kälber ins „Chalber-Weidli“ bei Geissholz.  😉

IMG_5901.jpg

Im Chalberweidli

Im Herbst, wenn aus den verspielten Kälbern grössere „Teenager“ geworden sind, geben wir sie zur Aufzucht auswärts. Vor dem Abkalben, wenn sie „Kühe werden“ nehmen wir die Tiere wieder zu uns auf den Mälchplatz.

 

 

Auch die Kühe verbringen die Sommermonate auf der Alp:

IMG_7924.jpg

Nahe am Rosenlauigletscher, auf Kaltenbrunnen fressen sie Bergkräuter, geniessen die Aussicht und die Gesellschaft der insgesamt rund 100 Kühen. Auf Kaltenbrunnen werden die Kühe vom Alppersonal gemolken. Die Milch wird zu Alpkäse und Mutschli verkäst.

 

Wir sind überzeugt, dass die schweizer Landwirtschaft nach wie vor eine wichtige Aufgabe hat und freuen uns, wenn diese wertgeschätzt wird.

 

Advertisements